Akupunktur
home
 


 

Körperakupunktur
Traditionell ausgeführte Akupunktur mit Edelstahlnadeln erlaubt einen förderlichen Einfluß auf die Leitbahnen, in denen die Lebensenergie (chinesisch: "Qi") fließt. An rund 700 Akupunkturpunkten kann der ausgebildete chinesische Arzt sehr spezifisch auf die Energieprozesse einwirken. Ist der harmonische Fluß der Kräfte gewährleistet, so ist der Mensch gesund. Blockierungen, Mangelzustände, so wie auch Überfülle in Teilen des Meridiansystems treten bei Erkrankungen auf und können durch entsprechende Regulation durch Akupunkturnadeln gebessert bzw. geheilt werden. Der Patient selbst kann das Fließen des Qi bei einer Akupunktur wahrnehmen.

Ohrakupunktur
Am Ohr stellt sich nach traditioneller chinesischer Auffassung der gesamte Organismus nochmals verkleinert da. Deshalb kann der Arzt mittels Ohrakupunktur ebenfalls Einfluß auf gesamten Körperregionen und die Bewegung des Qi-Flusses nehmen. Durch Einmalnadelung oder Dauernadeln für 14 Tage kann auch langfristiger eine Stimulation vorgenommen werden.

Moxa-Therapie
Diese Behandlung nimmt wie die Akupunktur direkten Einfluß auf das Energiegefüge. Dazu wird Beifußkraut um die Akupunkturnadel gewickelt und entzündet. Die Wärme übertragt sich über die Nadel auf den Akupunkturpunkt. Entzündete Beifußzigarren, in die Nähe von Akupunkturpunkten gehalten, erwärmen ohne Nadelung auf wohltuende Weise die Punkte und haben ähnliche Effekte. Diese Behandlung wirkt besonders stützend, wärmend und dynamisierend auf den Qi-Fluß. Sie ist sehr angenehm und deshalb auch für Kinder und empfindliche Patienten geeignet.

Akupunktur/Moxa-Therapie Geschichte
Die heilende Wirkung dieses Verfahrens ist nicht nur den Chinesen vertraut. Auch im alten Europa und Afrika war die wurde sie eingesetzt. Im antiken Ägypten benutzte man Brennstäbchen, um am Ohr entsprechende Areale zu kauterisieren, zu versengen. Durch Irritation am richtigen Areal konnte eine Beschwerdelinderung oder -freiheit am Körper erreicht werden. Selbst Hildegard v. Bingen benutzte Brennstäbe, um v.a. im Rücken- und Hüftbereich gezielt Verbrennungen vorzunehmen.

Wann ist Akupunktur sinnvoll?
Bei jeglicher Erkrankung kann Akupunktur eingesetzt werden. Kinder ab 9 Jahren tolerieren diese wenig schmerzhafte Therapieform bereits recht gut. Bei Schwangeren wird die Akupunktur nur in zurückhaltendem Umfang eingesetzt, v.a. im Rahmen der Geburtshilfe.

Wie läuft eine Akupunkturbehandlung ab?
Nach Erstellen der TCM-Diagnose werden entsprechende Akupunkturpunkte ausgewählt. Im Regelfalle sind dies etwa 1-8 Akupunkturpunkte, welche mittels Einmal-Edelstahlnadeln gestochen werden. Während der Akupunktur ruht der Patient für etwa 20 Minuten, bis die Nadeln wieder entfernt werden.

Gibt es Nebenwirkungen oder Risiken?
Bei sachgemäßer Anwendung kommt es manchmal zu einem sehr leichten "Muskelkatergefühl" für einige Minuten oder wenige Stunden in der behandelten Region. Das ist ein Zeichen für den positiven Effekt der Behandlung und wirkt sich nicht im Alltag störend aus. Sehr selten wird ein kleines Blutgefäß mit angestochen, was einen kleinen Bluterguß zur Folge haben kann. Andere Risiken wie zum Beispiel das Anstechen von Nerven oder Organen kommt bei professioneller Anwendung praktisch nie vor. In unserer Praxis und während der mittlerweile 10jährigen Erfahrung von Dr. med. Lydia Reutter mit über 100.000 Nadelungen, ist dieser Fall noch nie eingetreten.

Wer führt die Behandlung durch?
Dr. med. Lydia Reutter

 home | editorial | praxiskonzept | therapien | team | ihr weg zu uns